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Auf dem geplanten Sockel in Höhe der ehemaligen Ränder des Stadtgrabens steht das Wohnhaus. Der Baukörper nimmt die bewegte Linie der Stadtmauer auf und öffnet den Graben Richtung Rhein. Richtung Süden bewegt er sich auf die Linie der dichten, raumbegrenzenden Begrünung des Grabenabschlusses zurück. Entlang der Rheinpromenade nimmt das neue Gebäude eine urbanere, raumbildende Position ein, die mit einer Stützmauer bis zur Nachbarsgrenze weitergeführt wird.
Alle Wohnungen haben eine Aussichts- und eine Sonnenseite mit Loggien nach beiden Seiten mit den verschiedenen Stimmungen und Sichtbezügen. Die durchlaufenden Wohnräume lassen das warme Südlicht zur Seite des Nordlichts fliessen. Die L-förmigen Wohnungen weisen jeweils einen durchlaufenden Wohnteil und einen quer dazu laufenden Zimmertrakt auf, wobei das an den Wohnteil angrenzende Zimmer auch als Erweiterung des Wohnzimmers geöffnet werden kann. Je nach Bewohnerzahl können die Wohnungen den Bedürfnissen angepasst werden. Die Küchen sind an der Fensterfront angeordnet und können deshalb offen, als separate Räume oder zusammen mit dem Essraum zu einer grosszügigen Wohnküche genutzt werden.
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