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Im Folgenden wird vor allem auf die Beleuchtung eingegangen, Aufnahmen bei Tag wurden wegen anderer Baustellen noch nicht gemacht. Zusätzlich zu seinen technischen und organisatorischen Aufgaben sollte der Centralbahnplatz vor allem eine Bühne sein für die interessanteste Aufführung, die wir kennen: den Alltag. Der Platz lebt von den Menschen, die ihn begehen und benutzen. Mittels einfacher Regieanweisungen, zu welchen, nebst den zeichenhaften Hinweisen, nachts eine optimale Beleuchtung gehört, sollen sie der täglichen Aufführung Selbstverständlichkeit verleihen.
Der städtische Raum wird vom Bahnhof dominiert, er erhält eine helle Beleuchtung. Die seitlichen Platzwände werden durch das, sich an den hellen Haltestellenböden brechende Licht der Haltestellendächer zurückhaltender, aber gleichmässig erhellt. Die zentrale Bühne unter den Dächern mit den wartenden Menschen wird mit einem brillianten Licht beleuchtet, bei dem Licht und Schatten klar differenziert sind und welches die Menschen mit ihren Bewegungen in ihrer ganzen Plastizität zeigt. Die hellen Flächen schneiden zusammen mit den darüberliegenden Dächern Lichträume aus dem dunkleren Umfeld. In Fortsetzung der beiden vom Boden her beleuchteten Baumreihen öffnen zwei helle Lichtstreifen den FussgängerInnen eine Furt durch den Verkehrsfluss der Nauenstrasse. Sie erinnern in ihrer Ausrichtung und Gleichwertigkeit an den Plan Maring aus dem 19. Jahrhundert, der zwei gleich gewichtete Wege (via Elisabethenstrasse und via Aeschengraben) vom Bahnhof zur Innenstadt vorsah.
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