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Die Fabrikationsräume einer ehemaligen Schuhfabrik wurden für das kantonale Amt für industrielle Betriebe umgebaut. Um die Grosszügigkeit und gute natürliche Belichtung der Räume optimal zu nutzen und dem Wunsch der Bauherrschaft nach einer offenen Arbeitsstruktur gerecht zu werden, wurden keine geschlossenen Wände eingebaut. Die Abtrennung der Arbeitsplätze erfolgt mittels halbhohen Aktenschränken. Um die gegenseitigen akustischen Störungen zu minimieren, wurde die Decke des gesamten Arbeitsplatzbereichs mit einer absorbierenden, fugenlosen Decke verkleidet.
Der Boden und der untere Teil der Aktenschränke sind dunkel, der obere Teil der Aktenschränke ist hell gehalten, sodass eine sich nach oben auflösende horizontale Schichtung erfolgt. Die Schreibtische und Simse sind mit Platten aus Eichenholz belegt, Wände, Fenster und Decken sind weiss gestrichen, sodass der weite Raum zusätzlich an Höhe gewinnt.
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